6. Tag

Freitag 29. Juli 05

Ruhetag in Basel

Freitag 29. Juli 05 – Ruhetag in Basel

Heute fällt mein Bericht etwas kürzer aus, denn es ist ja auch nichts besonders Bemerkenswertes passiert. Nach einer wirklich verdienten, erholsamen Nacht ein ausgedehntes Frühstück am Morgen, dann ein wenig schreiben, ein paar kleine Reparaturen an der Packtasche, ich hatte mir bereits in Straßbourg eine Ersatzschnalle gekauft. Später am Nachmittag haben wir, Barbara, Nico und ich uns zum Einkaufen in der City getroffen. Vielleicht ist es doch noch erwähnenswert, dass ich diesen Pausentag gerade richtig gewählt hatte, denn an diesem Nachmittag hat es wie aus allen Himmelsschleusen geschüttet. Ein Orkan artiges Unwetter hat sich nach ein paar sehr heißen Tagen entladen. Bis zu faustgroße Eisklumpen prasselten vom Himmel herunter und zerstörten alles, was getroffen wurde. Das ganze Ausmaß der Verwüstung sah man erst später, als alles längst vorbei war. Viele umgefallene Bäume, zahllose abgerissene Äste, ein dicker Blätterteppich lag über all auf den Straßen. Allenthalben Großeinsatz bei den Feuerwehren. Wie gut, denke ich, dass ich bei diesem Unwetter nicht unterwegs gewesen bin. So ein Pilger hat halt doch einen heimlichen Begleitschutz von oben. Später dann gemeinsames Abendessen, ein köstliches Raclette mit vielen Zutaten, eine Kalorienbombe als Kraftreserve für den Nächsten Tag. Danke Barbara und Nico für eure freundliche Bewirtung.

PS: Es war ein guter Tropfen, den ich von der Familie Rauh mitgebracht hatte, der übrigens ganz ausgezeichnet zum heutigen Essen passte.

mein Reiseweg
zum 7.Tag

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