Pilgerfahrten Santiago

Zur Vorgeschichte:
Bereits im Jahre 1991 während eines Urlaubes in Nordspanien kam mir die Idee, eines Tages den Jakobsweg mit dem Rad zu fahren. Es vergingen fünf Jahre, bis 1996 mein Vorhaben endlich konkrete Formen annahm. Eine knappe Woche vor der vorgesehenen Abfahrt stürzte ich jedoch recht unglücklich mit meinem Rad so sehr, dass ich mit gebrochenen Kiefer, etlichen Prellungen und zahllosen Schürfwunden am ganzen Körper den Termin auf das folgende Jahr verschieben musste. Im Jahr darauf, also 1997, hatte ich kurz vor meiner Abfahrt, – eher als Prävention gedacht, – eine Katheteruntersuchung, aus der wie zufällig eine Bypassoperation wurde. So musste ich nach Genesung, Reha, und erneuter Arbeitsaufnahme mein Vorhaben ein zweites Mal auf Eis legen. Ende 2002, als sich die passive Phase meines Vorruhestandes abzeichnete, habe ich meinen Wunsch erneut ins Auge gefasst und mich entschlossen, Anfang Juli 2003, diesmal ganz alleine, die Reise nochmals zu wagen.


An dieser Stelle eine Beschreibung des Wappes der Familie van der Meulen:
In Rot ein goldenes Mühleisen, kreuzweise begleitet von vier silbernen Muscheln. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsender rotbewehrter goldener Adler. (Allgemeine Deutsche Wappenrolle Nr.82243)
Die Interpretation des Wappens
Das Mühleisen ist Synonym für den Beruf des Müllers, die kreuzförmige Anordnung der Muscheln gibt Aufschluss darüber, dass meine Vorfahren einst an den Kreuzzügen teilgenommen haben; die Muscheln selbst,- das sind die großen Jakobs-Pilgermuscheln, – sie weisen deutlich auf eine glücklich beendete Pilgerreise nach Santiago hin.

DieTradition unseres Familienwappens hat meine Pilgerreisen besonders motiviert und beflügelt.

Santiago 2003 – Reiseweg

zum 1. Tag

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