Philosophie

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Eine ganz persönliche Betrachtungsweise

Vor einiger Zeit erhielt ich von einem lieben Freund eine Email, die ich mit seiner Erlaubnis auszugsweise zitieren möchte. Seine Nachricht gab mir einmal mehr den Anstoß, darüber nachzudenken, was mir diese, meine Art des „Pilgerfahrens“ bedeutet, welche Motivationen mich veranlassen, dass ich mich immer wieder auf den Weg mache, was ich dabei empfinde und welche Konsequenzen ich daraus ziehe, um schließlich ans „Ziel“ zu gelangen.

Was ich hier schreibe, ist nicht allgemeingültig und beansprucht nicht ein „Generalfahrplan“ für Pilger zu sein, denn jeder, der möglicherweise eine ähnliche Pilgerfahrt unternimmt, wird diese bestimmt anders erleben und erfahren. Es ist vielmehr meine ganz persönliche Empfindung und Erfahrung aus meinen bisherigen Pilgerfahrten.

Hier das Zitat:

„Lieber Gernot,
Mit großem Interesse habe ich Deine Reiseschilderungen gelesen. Es wurde mir dabei stärker bewusst, dass reisen, in statu viatoris* sein, nicht nur Symbol für den Lebenslauf schlechthin ist, sondern auch in verdichteter Form Leben abbildet, samt Ungewissheit, Mühsal und Gefahr. Dass Du als Vehikel* das Fahrrad gewählt hast, erscheint mir folgerichtig: Zu Fuß; lässt es sich kaum am Stück nach Rom oder Santiago pilgern, und alle anderen Fortbewegungsmittel, außer eben dem „Draht-Esel“, bedienen sich einer Kraft, die nicht selbst aufgebracht werden muss und lassen auch keine nur annähernd vergleichbar intensive Erfahrung der zu bewältigenden Wegstrecke zu. Bleibt mir nur noch zu sagen, dass mich,( …..) , Deine Kraft- und Willensleistung sehr beeindruckt. Du hast es gewagt und gewonnen!“

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Santiago 2003,
Santiago 2004,
Rom 2005,
Santiago 2006

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