Donnerstag, 17. August 2006

…..ich mache doch weiter
und will doch kurz berichten, damit der interessierte Leser auf dem Laufenden bleibt. Wir drei haben uns so geeinigt, dass wir im losen Verband weiterreisen. So bin ich meisstens alleine, nicht nur, weil ich der Langsamste bin und treffen uns in einer abgespochenen Herberge am Abend wieder.
Santiago haben wir schon lange hinter uns gelassen. Nach zwei Atem beraubenden Tagen ueber den Cebreiro 1335m, waere mir am Cruz de Ferro 1505m fast die Luft ausgegangen. Doch danach, wenn man es geschaft hat, ist alles wieder vergessen, selbst wenn es gestern den ganzen Tag bei der Bergbesteigung in Stroemen geregnet hat.
Heute ist es kuehl und wolkig, man wuerde nicht glauben, dass man in Spanien ist.
Hier in der Meseta (Sahagun) ist alles fast eben wie ein Handtuch. Morgen geht es auf Burgos zu.
Aber im Ganzen mutet dieses umgekehrte Fahren doch recht eigenartig an. Man kommt immer mit Menschen zusammen, die das alles noch vor sich haben.
Immerhin sind fast 20% der Wegstrecke zurueckgelegt.

Ein Gedanke zu „Donnerstag, 17. August 2006

  1. Heiner Loers Beitragsautor

    Lieber Gernot,

    jetzt wird klar, wieso du dich kaum meldest; selbst beim Lesen bleibt einem die Luft weg bei dem atemberaubenden Tempo, was ihr vorlegt. Jedenfalls habe ich es deutlich langsamer angehen lassen.
    Haben euch die Brände irgendwie behindert, was habt ihr davon mitbekommen?
    Ich wünsche euch weiterhin gute Fahrt und tut euch keinen Stress an.

    Buen Camino

    Heiner

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